 Europa im neunten Jahrhundert: In Ingelheim am Rhein wächst Johanna als
Tochter des fanatischen Dorfpriesters auf. Schon als Mädchen lehnt sie sich gegen den ihr
vorbestimmten Weg als Frau auf und lernt heimlich Lesen und Schreiben. Als sie die
Domschule besuchen darf und in die Obhut des Ritters Gerold gegeben wird, verliebt sie
sich unsterblich in ihn. Doch ihre Wege trennen sich nach einem blutigen Überfall der
Normannen. Dabei trifft Johanna trifft folgenreiche Entscheidung. Als Mann verkleidet
tritt sie ins Kloster Fulda ein, lernt dort die Kunst des Heilens und wird zum Priester
Johannes geweiht. Sie wird Arzt, geht nach Rom und wird aufgrund ihrer Fähigkeiten zum
Leibarzt von Papst Sergius ernannt. Kurz darauf wird der Papst vergiftet aufgefunden. Der
Drahtzieher des Komplotts, Bischof Anastasius, macht sich Hoffnungen auf den Heiligen
Stuhl, doch überraschend wird Johanna zum Papst gewählt. Aber die unentdeckte
Päpstin besitzt eine gefährliche Schwachstelle: Sie ist von Gerold, ihrem
heimlichen Geliebten, schwanger ...
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